NetZähler

 

Virgin Black

Hinweis: Vor der Übersetzung haben wir uns mit VIRGIN BLACK in Verbindung gesetzt und Stephen hat die ausdrückliche Genehmigung der Band für die Übersetzung erhalten. Sämtliche Rechte dieser Texte liegen bei VIRGIN BLACK und Stephen! Es ist nicht gestattet, diese Texte in irgendeiner Form anderweitig zu verwenden!

Songtexte - SOMBRE ROMANTIC

Übertragung

Übersetzung

Das ist die Übertragung der Lyrics. Übertragung heißt, dass die Worte ihre Position behalten und nur eingedeutscht sind. Das klingt stellenweise ein bisschen wie die Briten bei Asterix, aber gut. Ich habe verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten einzelner Wörter in () markiert. [] sind Textteile, die entweder nicht im Booklet auftauchen, oder dort eingeklammert sind oder eben die Übersetzung der nicht-englischen Teile.
Alles in allem eine Rohübersetzung, die verschiedene Denk-/Interpretationsmöglichkeiten offenlässt. Die Interpunktion und damit auch die Groß-/Kleinschreibung am Zeilenanfang ist wie im Original.
Die Nummerierung ist wie im Booklet, Opera di Romanci hat keinen offiziellen Text, und ich kann noch nicht mal die Sprache zuordnen, daher fehlen die ersten beiden Titel hier.

Und hier ist nun die Übersetzung. Das heißt, ich habe mich für eine Aussage/Interpretation entschieden und das Deutsch geglättet. An manchen Stellen ist die Veränderung auffälliger/stärker, an manchen gar nicht vorhanden. [] sind immer noch die Textteile, die im Original in Klammern stehen, oder nicht im Booklet oder die nicht-englischen Teile.

3. Gehe ohne Gliedmaßen

Shei masa fum de ma
[Manifestation des Geistes]
Geh ohne Gliedmaßen
Shei masa fum de ma
Geh durch meine Seele



4. Von deiner Schönheit

[Ankunft],
Trage Roben von Feierlichkeit
meine Sinne stehen aufrecht
in diesem Moment bin ich einzeln (zurückgezogen).

Wie du mich betrachtest, augenlos
beobachte (bemerke) ein brutales Gesicht
ich brauche Ruhe, ich muss alleine sein.

Sieh mich an
meine knochigen Finger umhüllt von Lumpen
ich bin verfolgt und Liebe ist verkümmert
Meine Augen werden sehen, wenn (falls) meine Seele lebt.

Der Wind ruft seine Kommandos
die Erde hat gestoppt meine Ohren
ich wage nicht zu heben meine Hand
um zu halten die Steine
um meine Kehle.

Ich habe gehört von deiner Schönheit
und würde opfern meine Tage
diese Mitternachts-Wanderungen
und vergebliche Klagen.

Gieße auf mich,
einen mitfühlenden Blick
mein Ruhm ist vergangen,
du wirst finden mich mit dem Gesicht nach unten
lass diese Tage vergehen (vorbeiziehen),
in kummervoller (trauriger) Prozession
zwischen laublosen Hainen
möge ein Blatt entfalten.

Ich schrei mit Zorn (Wut),
um erinnert zu werden mit Erbarmen
lass sich Blätter entfalten,
wo tote Blätter verrotteten
frag mich was ich leide,
Jahre von fruchtlosem Hängen
in schwächlichen Armen
die winken einen wohlwollenden Gruß.

Ich habe gehört von deiner Schönheit
verfolge mich, gib mir ein Zeichen
hebe deine Hand,
zu werfen (verteilen) die Steine
von meiner Kehle
in die (den) dunklen Eingeweide(n) der Erde,
meine gebrochenen Augen schließen für immer
Aber meine Augen werden sehen,
wenn (falls) meine Seele lebt



5. Trink die Hymne der Mitternacht

Unter einem heiteren Himmel
Erde bedeckt deine vornehme (zarte) Form (Art)
in grünen (grünenden) Feldern
die Seele ist geraubt vom Körper

Zu meinem Kopf ich hebe
einen Kranz weißer Blumen
und schreie "Traurigkeit"
mein trauervolles Abschiednehmen
ich trinke tief in deine Seele hinein.

[Thanatos, Kyrie eleison – Der Tod, o Herr erbarme dich]

Getötet mit Hass
du starbst mit Liebe.

Der Schrei meines Herzens
Der Schrei meiner Seele

Traumloser Schläfer
dein Gesicht das Grab wird verwandeln
dein Blut ausgeschüttet
wie das deines Heilands
ich trinke die Hymne der Mitternacht.



6. Museum des Iskariot

Jesus liegt sterbend in meinem Bett
Gefährten seit Geburt
in diesem unbewegten (stagnierenden, toten) armseligen (Lieblings)Ort
er hat niemals wirklich gelebt.
Letzte Nacht habe ich ihn geschlagen,
da er wollte nicht gehen
meine verrückten Augen starren ihn an,
als sein verwelkter Körper blutet.
Ab und zu ich vergewaltige ihn,
da ich kenne nichts anderes
er rollt sich ein wie ein Fötus,
und bemalt sein Gesicht mit Traurigkeit.

Nun ein Bruchstück
von Reue ist eingeätzt
ich verbinde seine Wunden,
ich küsse das Gesicht Jesu Christi
aber er ist tot.

Was kann ich tun?
Du hast mich verlassen,
du nanntest dich selbst Messias,
und erwartetest von mir zu folgen
und jetzt er liegt tot,
und deine Prophezeiungen mit ihm
ich werde begraben ihn nicht
als Beleidigung deinem Gesicht gegenüber.

Wie ich starre auf seine Leiche,
ein Detail stört mich
sein kalter, steifer Finger
zeigt wo ich nie war.

Aus meinem Haus,
dem Käfig verrottenden Holzes
stolpere ich weg,
um zu liegen unter dem Busch
verwelkte Knochen ächzen,
ich kultiviere (veredle)
während der Boden und ich wachsen näher.

Die Sonne empfängt einen leeren Blick
er trauert,
er weiß mein Leben ist vergangen
nichts mehr zu geben
außer meinem Fleisch diesem Boden
und eine einzelne Träne
markiert mein letztes Gebet.
Die Rosenknospe sitzt
in der Fläche deiner Hand
als ich ende, diese Blume blüht.



7. Trauernder Kuss

Ein Kind wurde geboren in Stille
und der Winter erhob sich um sich zu bekleiden
mit einer Stimme von einem der weint
ich verfluche diese Erinnerung.

Du hieltest die Hand der Hoffnung
mit der Herrlichkeit Kranz
und des Verführers Versprechen
die Schwüre die deine Lippen schworen
morgen tragen Verfall.

Erstickte Schluchzer,
beugen zu kaltem Gelächter
der Hauch ist sprachlos
während der Staub trinkt den Tau
Eine kindliche Hoffnung,
mit Angst verlobt
niemals hört auf zu küssen meine Füße.

Dies ist mein letzter trauernder Kuss
ich habe gesponnen meinen letzten Faden
Meine Träume sind zerbrochen
geplündert und bloß (nackt),
meine Juwelen sind angelaufen (beschlagen)
die Klagen des Herzens,
sind mit dem Ungeborenen.

Träume von Poesie (Dichtkunst),
es ist kalt im Innern
meine verknotete Hand schlägt
einen klanglosen Akkord
der Krach von Zungen,
in meinem verdunkelten Labyrinth
Prophezeiungen sind gewispert,
zu einem Gesicht verhärmt (von Sorge gezeichnet).

Warum habe ich im Stich gelassen dich?
Die Taube so lange gefangen
bitteres Gedenken
eines Tages nie geboren
meine zurückweichenden Schritte,
sind gekleidet in Schatten
beladen in Schwarz,
ein Mensch verleugnet (meineidig).

Der Himmel weinte
wegen der Wunden die bluteten
Tränen bitterer als Blut,
ärgern (irritieren) deine Seele
Ich bin geworfen auf deine Gnaden,
doch mein Herz ist noch immer verhärtet
Weine um (für) mich, mein Gott, weine um (für) mich.

Lindere meine Trauer (Gram),
durch meine schlichten (einfachen) Gebete
meine Tränen bedrücken deine schmerzende Seele
ich hielt der Hoffnung Hand
aber lies sie im Stich lassen mich
möge ich treu sein
festzuhalten an deiner.

Zu meinem Gott der Dunkelheit
meinem düstereren Romantiker



8. Weine für (um) mich

Weine (für) um mich, mein Gott



9. Ich schlafe mit dem Herrscher (Imperator, Sieger)

Ich zitterte
in der Wärme ihres Gottes
doch in diesem Herrenhaus (Haus)
spukt Romantik,
seine Diener heilen meine Narben
salben mich mit Öl.

Ich bin nackt und Seide an diesem Abend
sein Körper wird wiegen den seiner Braut
in Zerbrechlichkeit während ich warte auf seinen Kuss,
Sterblichkeit ebbt ab von mir.

Das Pendel schwingt
zwölf mal es klingelt
in dieser Nacht
ich schlafe mit dem Herrscher



10. Eines Poeten Träne aus Porzellan

Als Tränen wieder benetzen meine Wangen
an deinen Knien ich hänge
Oh gnadenvoller einer
zeig mir deine Herrlichkeit.

War ich nicht verwundet (zerschrammt)?
Hast du nicht geheilt?
Sie tanzen zur Stille
Doch dein Lied ich höre.

Heiliger Herr, unergründlicher Gott
Tränen fließen,
aber das Wasser ist süß
Heiliger Herr, unergründlicher Gott
Ich falle als ein Toter,
mit zitternden Lippen.

Gesegnet sei, Priester und Freund
alle Himmel beugen,
in [stiller] Bewunderung
unergründliche Tiefe,
unermessliche Höhe
groß ist deine Heiligkeit.

3. Geh ohne Gliedmaßen

Shei masa fum de ma
[Manifestation des Geistes]
Geh ohne Gliedmaßen
Shei masa fum de ma
Geh durch meine Seele.



4. Von deiner Schönheit

[Ankunft],
Gekleidet in feierliche Roben
Meine Sinne hellwach
Ich habe mich zurückgezogen, in diesem Augenblick.

Da du mich betrachtest, augenlos
Sieh mein brutales Gesicht
Ich brauche Ruhe, ich muss alleine sein.

Sieh mich an,
meine knochigen Finger von Lumpen umhüllt
Ich werde verfolgt und die Liebe ist verkümmert
Ich werde schauen, falls mein Geist lebt.

Der Wind ruft seine Befehle
doch die Erde hat meine Ohren verstockt
Die Hand zu heben, ich wag es nicht,
die Steine an meiner Kehle zu tragen.

Ich habe von deiner Schönheit gehört
Meine Tage würde ich opfern
Diese mitternächtlichen Wanderungen
und mein vergebliches Klagen

Schenke mir
einen mitfühlenden Blick,
mein Ruhm ist vergangen,
du findest mich mit dem Gesicht zu Boden
Lass diese Tage vergehen,
in kummervoller Prozession
zwischen laublosen Hainen,
möge ein Blatt sich entfalten

Ich schrei vor Zorn,
erinnere mich mit Erbarmen
lass sich Blätter entfalten,
wo tote Blätter verrotteten
Frag mich, was ich leide
Jahre fruchtlosem Hängens
in schwächlichen Armen
die mir bloß wohlwollend winken.

Ich habe von deiner Schönheit gehört
folge mir, gib mir ein Zeichen
hebe deine Hand,
reiß die Steine von meiner Kehle
In den dunklen Eingeweiden der Erde
schließen sich meine gebrochenen Augen für immer
Aber ich werde schauen,
falls meine Seele lebt



5. Trink die Hymne der Mitternacht

Unter einem heiteren Himmel
Erde bedeckt deine zarte Form
in grünenden Feldern
Dein Körper seelenlos.

Auf meinen Kopf setze ich
einen Kranz weißer Blumen
und schreie "Trauer"
Mein schmerzvoller Abschied
Ich tauche tief in deine Seele.

[Thanatos, Kyrie eleison – Der Tod, o Herr erbarme dich]

Getötet mit Hass
du starbst mit Liebe.

Der Schrei meines Herzens
Der Schrei meiner Seele

Traumloser Schläfer
das Grab wird dich verwandeln
Dein Blut ausgeschüttet
wie das deines Heilands
Ich ergebe mich der Hymne der Mitternacht.



6. Museum des Iskariot

Jesus liegt sterbend in meinem Bett
Gefährten seit Geburt
doch an diesem toten armseligen Ort
hat er niemals wirklich gelebt.
Verprügelt hab ich ihn, letzte Nacht,
denn er  wollt nicht gehen
Nun starren meine verrückten Augen
auf seinen verwelkten blutenden Körper.
Ab und zu vergewaltige ich ihn,
ich kenne ja nichts anderes
Er rollt sich ein wie ein Fötus,
und kleidet sein Gesicht in Traurigkeit.

Ein Fragment Reue kratzt an mir
ich verbinde seine Wunden
Ich küsse Jesu Gesicht
doch er ist tot.

Was kann ich tun?
Du hast mich verlassen
nanntest dich selbst Messias,
hast meine Gefolgschaft erwartet
Aber jetzt ist er tot,
und seine Prophezeiungen mit ihm
Ich werde ihn nicht begraben,
um dein Antlitz zu beleidigen.

Wie ich so auf seine Leiche starre,
stört mich ein Detail
Sein kalter steifer Finger,
zeigt dorthin, wo ich nie war.

Aus meinem Haus,
diesem Käfig verrottenden Holzes
stolpere ich
und leg mich unter einen Busch
Verwelkte Knochen ächzen,
ich werde edler
ich komme dem Boden immer näher.

Die Sonne empfängt einen leeren Blick
trauernd,
wissend, mein Leben ist vergangen
Nichts mehr kann ich geben,
nur mein Fleisch diesem Boden
und eine einzelne Träne
markiert mein letztes Gebet.
Eine Rosenknospe sitzt
in deiner Handfläche
als ich vergeh, blüht sie auf.



7. Abschiedskuss

Ein Kind wurde geboren in Stille
und der Winter erhob sich, kleidete sich
mit der Stimme eines Weinenden
Ich verfluche diese Erinnerung.

Du hieltest die Hand der Hoffnung
mit dem Kranz der Herrlichkeit
und des Verführers Versprechen
Die Schwüre deiner Lippen
zeigen morgen schon Verfall.

Erstickte Schluchzer,
beugen sich kaltem Gelächter
Ein sprachloser Hauch,
während der Staub den Tau trinkt
Die kindliche Hoffnung,
mit Angst verlobt
wird ewig mir die Füße küssen.

Dies ist mein letzter Abschiedskuss
Mein letzter Faden ist gesponnen
meine Träume zerbrochen
geplündert und nackt,
meine Juwelen angelaufen
Die Klagen meines Herzens,
sind mit dem Ungeborenen

Poetische Träume,
kalt im Innern
Meine verkrampfte Hand
schlägt einen klanglosen Akkord
Der Krach von Zungen,
in meinem verdunkelten Labyrinth
werden Prophezeiungen zugewispert,
einem von Sorge gezeichnetem Gesicht.

Warum habe ich dich im Stich gelassen?
Die Taube so lange eingesperrt
Bitt’res Gedenken
eines nie geborenen Tages
Meine zurückweichenden Schritte,
in Schatten gekleidet
beladen mit Schwärze,
ein verleugneter Mensch.

Der Himmel weinte,
wegen blutender Wunden
Tränen bitt’rer als Blut,
irritieren deine Seele
Ich bin auf deine Gnade geworfen,
doch mein Herz ist noch verhärtet
Weine um mich, mein Gott, weine um mich.

Lindere meine Trauer,
durch meine schlichten Gebete
Meine Tränen bedrücken deine schmerzende Seele
Ich hielt der Hoffnung Hand,
aber ließ sie mich im Stich lassen
Möge ich treu sein
an dir festhalten.

Meinem Gott der Dunkelheit
meinem düsteren Romantiker



8. Weine um mich

Weine um mich, mein Gott



9. Ich schlafe mit dem Herrscher

Ich zitterte
in der Wärme ihres Gottes
Doch dieses Haus
ist erfüllt von Romantik,
Seine Diener heilen meine Narben
salben mich mit Öl.

Ich bin nackt, nur in Seide an diesem Abend
Sein Körper wird den seiner Braut wiegen
In Zerbrechlichkeit während ich auf seinen Kuss warte,
ebbt die Sterblichkeit ab von mir.

Das Pendel schwingt
Zwölf mal klingelt es
In dieser Nacht
schlafe ich mit dem Herrscher.



10. Eines Poeten Träne aus Porzellan

Wieder benetzen Tränen meine Wangen
An deine Knie klammer ich mich
Oh Gnädiger
zeig mir deine Herrlichkeit.

War ich nicht zerschrammt?
Hast du nicht geheilt?
Sie tanzen zur Stille
doch ich hör dein Lied.

Heiliger Herr, unergründlicher Gott
Tränen fließen,
aber das Wasser ist süß
Heiliger Herr, unergründlicher Gott
Ich falle wie tot,
mit zitternden Lippen

Gesegnet seist du, Priester und Freund
alle Himmel beugen sich,
in [stiller] Bewunderung
Unergründliche Tiefe,
Unermessliche Höhe
Groß ist deine Heiligkeit



© Stephen Koszudowski, April 2009
© VIRGIN BLACK

 

Für Fragen, Kritik und Anregungen steht unser Forum zur Verfügung

Home News Literatur Gedichte Kunst Philosophie Schräg Musik Film Garten Küche Gästebuch Forum Links Impressum