NetZähler

 

Virgin Black

Hinweis: Vor der Übersetzung haben wir uns mit VIRGIN BLACK in Verbindung gesetzt und Stephen hat die ausdrückliche Genehmigung der Band für die Übersetzung erhalten. Sämtliche Rechte dieser Texte liegen bei VIRGIN BLACK und Stephen! Es ist nicht gestattet, diese Texte in irgendeiner Form anderweitig zu verwenden!

Songtexte - DEMO

Übertragung

Übersetzung

Das ist die Übertragung der Lyrics. Übertragung heißt, dass die Worte ihre Position behalten und nur eingedeutscht sind. Das klingt stellenweise ein bisschen wie die Briten bei Asterix, aber gut. Ich habe verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten einzelner Wörter in () markiert. [] sind Textteile, die entweder nicht im Booklet auftauchen, oder dort eingeklammert sind oder eben die Übersetzung der nicht-englischen Teile.
Alles in allem eine Rohübersetzung, die verschiedene Denk-/Interpretationsmöglichkeiten offenlässt. Die Interpunktion und damit auch die Groß-/Kleinschreibung am Zeilenanfang ist wie im Original.

Und hier ist nun die Übersetzung. Das heißt, ich habe mich für eine Aussage/Interpretation entschieden und das Deutsch geglättet. An manchen Stellen ist die Veränderung auffälliger/stärker, an manchen gar nicht vorhanden. [] sind immer noch die Textteile, die im Original in Klammern stehen, oder nicht im Booklet oder die nicht-englischen Teile.

VORHANG AUS TRÄNEN

Gehe meinen bedrückenden (düsteren) Pfad
folge meinem viel gegangenen Weg
zwei Höllen ich habe gefunden
zwei Tode ich werde sterben
nur Narren entscheiden zu bleiben

Schließe aus den Himmel
in diesem [schon] verdunkelten Raum
als ich bereit mache mich zum Schlummer
wo die matten (ermüdeten) sind in Ruhe
Reste von bitterem Knochenmark (Lebenskraft)
getrocknete und weiße Wirbelsäule (Rückgrat)
Verschwendung der Gliedmaßen
verkürzter Tod

So eine bittere Satire (Spott)
Ich bin zufrieden zu ruhen alleine
verlass mich hier und ich werde liegen
gefasst und ungestört
oh wo kann ich finden Trauer
zu erlösen mich von meinem Schmerz
Ich habe verschlossen meine Augen vor Gott da oben
und ging meinen bedrückenden (düsteren) Weg
Ich habe getrunken den Bodensatz eines hölzernen Bechers
Ich habe getrampelt auf sein Blut
Ich habe beschmiert ihn in meiner Arroganz
Es schmerzt ich kann nicht zurück

Gehe meinen bedrückenden (düsteren) Pfad
folge meinem viel gegangenen Weg
zwei Höllen habe ich gefunden
zwei Tode werde ich sterben
nur Narren entscheiden zu bleiben



SCHWARZE CORSAGE (Ansteckblume/Anstecksträußchen)

Es ist ein schöner Tag
für eine schwarze Hochzeit
unterzeichnet und versiegelt
mit dem Blut der Seele
die schwarze Corsage
der Fluch umarmte
das Erwachsenwerden
die schwarze Corsage
die Lehrmeinung (Doktrin) der Wahrheit
ruht hinter dir
die Leiche eines Kindes
geschnallt auf deinen Rücken
dieses Kind konnte sehen
was du nun nicht kannst
stolz auf das Zeichen
das verdammt dich
ablösend das Gesicht
ersetze es mit Narben
Fruchtbarkeit die Sporen Begehren
aber du hast verborgen deine Augen
sie brennen im Dunkel
Das einzige Licht ist sein Feuer
die Kinder beobachten in Abscheu (angewidert) die Ehe des Biests
Blut an seinen Händen
und Vergewaltigung (Schändung, Plünderung) in seinem Atem
Du bist glückselig unwissend (nicht bemerkend)



MUTTER DER KRÜPPEL

Ein ruheloser Schatten
eines Geigers Ellbogen
spielt eine Melodie für
stolpernde Füße
Die Last seiner Lieder
der Spiegel verhöhnt
dieses entstellte
abscheuliche Gesicht

In der Tat allein
umarmend meine Brust
Die Sonne missachte ich
in Dunkelheit ich streife umher

Gaben von Blumen
auf einem verödeten Grab
wo mein Körper wird liegen
unbekümmert und unbeweint

Nutzloser Köder, mein Schal auf dem Gitter (Netz)
irgendwer mag sehen es
vielleicht schauen in meine Richtung
kein Faden der Sympathie
vereinigt mich mit den Menschen
Ich lege mich sanft
hin einmal wieder

innerhalb meiner gealterten Wänden
beschimpfend und verdrießlich
Splitter einer Melodie
spielen meist trauervoll
mit Betrübnis in meiner Stimme
ich breche diese feierliche Stille
mein schlaffer Kopf fällt
in matte Hände

Uralter der Tage
Schöpfer des Lebens
vom Mutterleib an
du hast geformt mich
meine widerwärtige Ansicht du liebst
bedeckt von deinem Schatten
gehalten in deiner Hand
gemacht in deiner Ähnlichkeit
Wertvoll bin ich

Das blendende Licht einer sinkenden Flamme
bindet mich an meinen Lehm

In der Tat allein
umarmed meine Brust
Die Sonne missachte ich
in Dunkelheit ich streife umher

Gaben von Blumen
Ich ruhe in der Erde
mein Körper wird liegen
unbekümmert und unbeweint



HYMNE

Du teiltest Fleisch mit mir
tanztest mit mir im uralten Kreis
von Geburt Leben und Tod
doch du lebst wieder

Während Herbstblätter fallen
im Sommer meines Lebens
dies ist der Mühlstein
um den Hals von uns allen
aber du trugst ihn wie eine Krone
webtest zu dem Geschrei
das macht Feiglinge aus uns allen
aber für dich es war Harmonie

Du kanntest Schande wie kein anderer
Du schmecktest den Tod wie kein anderer
Du vergossest Tränen wie kein anderer Mensch

Diese Inkarnation stieß mich ab
aber warf mich auf meine Knie
könnte ich sein irgendetwas
als eine Motte zur Flamme
Dein Kreuz sagt mir zu (nötigt mich)
Du bist der Atem, der mir Leben gibt

Du bist Geheimnis
Du bist Schönheit
Du bist der auferstandene Christus

VORHANG AUS TRÄNEN

Gehe meinen trostlosen Pfad
folge meinem ausgetretenen Weg
zwei Höllen habe ich gefunden
zwei Tode werde ich sterben
nur Narren bleiben freiwillig

Vertreibe den Himmel
aus diesem [schon] abgedunkelten Raum
wo ich meinen Schlummer vorbereite
wo die Ermüdeten ruhen
Reste bitteren Knochenmarks
ein getrocknetes, weißes Rückgrat
geschwundene Gliedmaßen
verkürzter Tod

Solch bitterer Spott
Zufrieden will ich alleine ruhen
verlass mich und ich werde hier liegen
gefasst und ungestört
oh wo finde ich Trauer
mich von meinem Schmerz erlösend
Ich verschloss meine Augen vor Gott im Himmel
und ging meinen trostlosen Weg
den Bodensatz eines hölzernen Bechers habe ich getrunken
sein Blut mit Füssen getreten
Habe ihn in den Dreck gezogen in meiner Arroganz
Es schmerzt, dass ich nicht zurück kann

Gehe meinen trostlosen Pfad
folge meinem ausgetretenen Weg
zwei Höllen habe ich gefunden
zwei Tode werde ich sterben
nur Narren bleiben freiwillig



SCHWARZE CORSAGE

Es ist ein schöner Tag
für eine schwarze Hochzeit
unterzeichnet und versiegelt
mit dem Blut der Seele
die schwarze Corsage
Der Fluch umarmte
das Erwachsenwerden
die schwarze Corsage
Die Doktrin der Wahrheit
ruht hinter dir
eine Kinderleiche
auf deinen Rücken geschnallt
Dieses Kind konnte sehen
doch du bist nun blind
trägst stolz das Zeichen
das dich verdammt
Dein Gesicht löst sich ab
ersetze es mit Narben
Begehren entstammt der Fruchtbarkeit
aber du hast deine Augen davor verschlossen
sie brennen im Dunkel
Das einzige Licht ist sein Feuer
die Kinder sehen angewidert auf die Ehe des Biests
seine Hände voll Blut
sein Atem voll Schändung
Doch unwissend bist du glückselig



MUTTER DER KRÜPPEL

Der ruhelose Schatten
eines Geigenspielers
spielt eine Melodie für
stolpernde Füße
Die Last seiner Lieder
und der Spiegel verhöhnt
dieses entstellte
abscheuliche Gesicht

In der Tat allein
ich umarme nur mich
Die Sonne missachte ich
und wandere durch Dunkelheit

Blumenkränze
auf einem verödeten Grab
hier wird mein Körper liegen
unbekümmert und unbeweint

Nutzloser Köder, mein Schal auf dem Netz
irgendwer sieht ihn vielleicht
und schaut in meine Richtung
Doch kein Faden der Sympathie
vereinigt mich mit den Menschen
Sanft lege ich mich
wieder einmal hin

in meinen alten Wänden
beschimpfende verdrießliche
Splitter einer Melodie
spielen sehr trauervoll
Mit Betrübnis in meiner Stimme
breche ich diese feierliche Stille
mein schlaffer Kopf fällt
in matte Hände

Ewiger Gott
Schöpfer des Lebens
von Mutterleib an
hast Du mich geformt
mein hässliches Antlitz liebst du
In deinem Schatten geborgen
in deiner Hand gehalten
dir ähnlich geschaffen
Wertvoll bin ich

Das blendende Licht einer sinkenden Flamme
bindet mich an meinen Lehm

In der Tat allein
ich umarme nur mich
Die Sonne missachte ich
und wandere durch Dunkelheit

Blumenkränze
Ich ruhe in der Erde
mein Körper liegt
unbekümmert und unbeweint



HYMNE

Du wurdest Fleisch wie ich
vollzogst wie ich den uralten Kreislauf
von Geburt, Leben und Tod
doch du kamst ins Leben zurück

Fallende Herbstblätter
im Sommer des Lebens
Dies ist die Last
uns allen auferlegt
doch du trugst sie wie eine Krone
Webtest aus dem Geschrei
das aus uns allen Feiglinge macht
eine Harmonie

Du hast mehr Schande gekannt als jeder andere
Du hast den Tod geschmeckt wie niemand sonst
Du hast Tränen vergossen wie sonst kein Mensch

Deine Inkarnation stieß mich ab
und beugte meine Knie
Kann ich anders
als zum Licht zu streben
Dein Kreuz nötigt mich
Du bist der Atem, der mir Leben gibt

Du bist Geheimnis
Du bist Schönheit
Du bist der auferstandene Christus



© Stephen Koszudowski, Oktober 2009
© VIRGIN BLACK

 

Für Fragen, Kritik und Anregungen steht unser Forum zur Verfügung

Home News Literatur Gedichte Kunst Philosophie Schräg Musik Film Garten Küche Gästebuch Forum Links Impressum