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Virgin Black

Hinweis: Vor der Übersetzung haben wir uns mit VIRGIN BLACK in Verbindung gesetzt und Stephen hat die ausdrückliche Genehmigung der Band für die Übersetzung erhalten. Sämtliche Rechte dieser Texte liegen bei VIRGIN BLACK und Stephen! Es ist nicht gestattet, diese Texte in irgendeiner Form anderweitig zu verwenden!

Songtexte - ELEGANT ... AND DYING

Übertragung

Übersetzung

Das ist die Übertragung der Lyrics. Übertragung heißt, dass die Worte ihre Position behalten und nur eingedeutscht sind. Das klingt stellenweise ein bisschen wie die Briten bei Asterix, aber gut. Ich habe verschiedene Übersetzungsmöglichkeiten einzelner Wörter in () markiert. [] sind Textteile, die entweder nicht im Booklet auftauchen, oder dort eingeklammert sind oder eben die Übersetzung der nicht-englischen Teile.
Alles in allem eine Rohübersetzung, die verschiedene Denk-/Interpretationsmöglichkeiten offenlässt. Die Interpunktion und damit auch die Groß-/Kleinschreibung am Zeilenanfang ist wie im Original.

Und hier ist nun die Übersetzung. Das heißt, ich habe mich für eine Aussage/Interpretation entschieden und das Deutsch geglättet. An manchen Stellen ist die Veränderung auffälliger/stärker, an manchen gar nicht vorhanden. [] sind immer noch die Textteile, die im Original in Klammern stehen, oder nicht im Booklet oder die nicht-englischen Teile.

1. Geschmückt in Asche

instrumental, Gesangssprache nicht identifizierbar



2. Samtene Zunge

Eintausend Tränen, eintausend Augen
meine Freunde und ich wir weinen
Religion hat vergewaltigt uns

Für immer wir proben das Lied
das zerlegt (schleift ab) unsere Kehlen zu Blut
Wir entblößen (offenbaren) unsere Seelen in Transparenz
aber unsere samtenen Zungen werden niemals zufrieden stellen (erfreuen) ihre Ohren

Aber bist du festhaltend?
Ich bin festhaltend

Sieh uns an sterbend
ein Feld von menschlichen Kruzifixen, verwittert und verblassend
der Himmel hört nichts als (weil) die Priester sind wehklagend
und sie brechen unsere Seelen

Wir fühlen unsere Leben
siebend durch unsere Hände
Aber wir sind festhaltend

Schau auf mein Gesicht
schau auf Gott in meinen Augen

Wir stehen (halten aus)



3. Und der Kuss von Gottes Mund Pt.I

Ich sah einen zerschlissenen Mantel (Umhang), gezogen über das Gesicht
eine Geste des Abschieds, zu dem Kuss von Gottes Mund



4. Und der Kuss von Gottes Mund Pt.II

Küsse das Bild in eines Fremden Schatulle (Sarg)
Was ist geworden aus dem Glanz (Ruhm)
Zwölf Schläge sind gefallen
und der schwach gehörte Atem (Odem)
der anzweifelte meine Schönheit

Eine zerstörte (verdorbene) Seele klagend
wo die Engel erlauben ihren Flügel verwelkt zu sein
herunterzuhängen, zu neigen zum Busen von einem Freund
Küsse mich zärtlich, wilder (unzivilisierter) Gott
meine Lippen sind stumm (dumm) zu sprechen ein tausend nichtige Worte
Und wie süß eine Mühe
Alles ist dunkel, alles ist geschwärzt
alles, außer einem noch oben gewandten Gesicht



5. Renaissance

Und ich sah in die Luft
aber die Brise war nicht kalt
Ich suchte nach deiner Hand
zu halten an mich
Ich lag erwacht (erweckt)
der Tau auf meiner Stirn
Komm nimm mein Leben
Gott, ich bin sterbend

Und die Geister (Stimmung) des Schlummers
einlullend an meiner Seite
Sie peinigten meine Welt
und lobpreisten (rühmten) an meinem Grab
Ich gab ihnen einen Anteil
in der Verfolgung meines Friedens
aber sie nahmen sie und zerbrachen sie
Wo ist meine Hoffnung

Elegant, unsterblich
Alles ist verloren, außer Hoffnung



6. Der Unvergängliche (Ewige)

Atme (Verschnaufe)
Ein gesichtsloser (identitätsloser) Einer streunt (wandert) nach meiner Seele

Die Luft ist dicht hinter mir
Es (ver)folgt, grübelnd, eine Gegenwart (Anwesenheit) die schreit (lautstark fordert) nach
und haut (greift an) nach meiner Seele
Schatten stellen [sich] schief, die Dunkelheit haftet an und gewunden
versteckend in Ecken (Winkeln) es beschwört herauf nichts als Angst
noch immer (jedoch) meine gedämpften Kinder bezeugen, den Unvergänglichen (Ewigen)
Nicht ein Geräusch zu meinen Ohren, doch mein Geist ist betäubt
durch misstönendes Geschwätz
Es (ver)folgt und haut (greift an) nach meiner Seele
Es (ver)folgt

Gib mir Ruhe (Schweigen)
Warum kann ich niemals ausruhen von diesem unnahbaren (abseitigen) Verfolger
Bitte gib mir meinen Frieden

Ein wankender Schatten
Ich erwache zu finden ihn [drohend] aufragend
berührt doch nie gefasst
Seine Hand stoppt meinen Atem
Ich bin trauernd meine Augen sind verweint
Ich fühle seine heiligen Tränen auf mir
seine Schluchzer stoßen an mein Herz
der Gesichtslose sucht heim mich

Vernarbt doch perfekt und schön
ich sehe das Gesicht von [Gott]
ausgepeitscht (festgezurrt) mit meiner jeglichen Last
Die Luft ist dicht vor mir
ich kann nicht leugnen
aber kann ich umarmen



7. Kult der Kreuzigung

Ich werde wandern (herumstreifen)
Ich werde sammeln meine Blüten (Blumen)
verdorrt (verkümmert) und wie bald vergessen
Sing mit Leidenschaft
sing mit Wucht (Heftigkeit)
ein Gram (Kummer) zu schlimm (traurig) für Gesang

Ich entferne den Kies von meinen Augen

Ich brauche keine Worte
Ich bin ein Gesicht (Äußeres) befreit von Merkmalen (Charakterzügen)
Verfluche diese unachtsame Torheit
Bin ich nichts? Ein klagender Atemzug, eines Moments Gesicht (Vision)
Verfluche diese Toten…

Und Worte drängen sich in meiner blasigen Kehle
Eintauche meine Flüge in deine Pracht
Zeige mir mein wahres (eigentliches) Gesicht
Verfluche diese Toten…
Absondere meinen Kopf von ihrer Kreuzigung

Ich lag endlich auf der Erde
Mücken tanzen durch meinen düsteren Mantel
Ich lag endlich auf der Erde
Der Himmel ist still in abgemühtem Gebet
Alle Dunkelheit stolziert (zeigt sich stolz) vor mir

Ich wünsche dieser Friede würde wiederbesuchen meinen Verstand (Seele, Geist)
Wahnsinn bemüht sich zu beruhigen mich

Winke heran mich näher, wispre diskret
Wann wird die Sonne aufhören zu steigen?
dass ich mag schreiben meinen letzten Abschied
zu diesen dünnen (finsteren) bleibenden Schatten



8. Geliebte(r)

Wie viele Male werde ich anschauen dich
angelockt durch den Duft deines Todes
und den wilden (unzivilisierten) Priestern, zu einer büßenden (erleidenden, ertragenden) Seele
jubelnd in einem erwürgten Gesang

Ich bin beruhigt von Zorn in Bedauern
als (indem) sie knüpfen ihre Gebinde um meine Gliedmaßen
Hilf mir zu verstehen den Gestank in meinem Verstand (Seele, Geist)
Warum tun sie schmälern (beschneiden, behindern, verschlechtern) unser Vision (Vorstellung)?

Kann irgendwer schmecken (kosten) mein Blut?
Ich habe gehangen, zuckend (zitternd), mit zerschrammtem Fleisch
Christenheit erhebe dich und bekleide dich
welch köstliche Tränen du hast gemacht mich vergießen

Geliebte(r), wie viele Male ich schaue an dich
mit angehaltenem Atem und ungeschütztem Herz?
Wie ein gewiegtes Kind du hältst mich
(mit hysterischer Zuneigung (Liebe), zu trösten diesen Verlust)

Geliebte(r)
Ihr Anschein von Liebe verflucht deine Schönheit
In der Blindheit (Verblendung) meines Elends (Drangsal)
In deinen dichten schwarzen Augen
Ich sehe deinen stummen Gram (Kummer)



9. Unsere Flügel sind brennend

Wir verliebten uns, mit Staub in unseren Lidern
und dem Schmerz einer (ab)getrennten Seele
Wir senkten unsere Köpfe und erhoben unsere Gesichter
stellten unsere Körper in Freudenfest
gossen die Salbung des Kummers (Grams)
auf die Lippen eines verstümmelten (verschandelten) Mannes
Ich trage die Knochen eines deformierten (entstellten) Kindes

Und mit meinem eigenen verschmutztem (verunreinigtem) Atem
ich spreche des alten Mannes Worte
in einer überzeugenden Sprachgewalt (Beredsamkeit)
Segne (preise) den Staub der verbirgt
dieses unbeweinte Haupt

Auf dem Gipfel (Vollendung) des Feuers (Flamme), unsere Flügel sind brennend
Wie ruhmvoll die Pein
Und die Wege Gottes, kreischen verstimmt (falsch)
Alles ist verloren außer Hoffnung

Auf dem Gipfel (Vollendung) des Feuers (Flamme)
unsere Flügel sind brennend
zu des Windes Hymne (Lobgesang)
Alles ist verloren außer Hoffnung

1. Geschmückt in Asche

instrumental, Gesangssprache nicht identifizierbar



2. Samtene Zunge

Tausend Tränen, tausend Augen
meine Freunde und ich weinen
die Religion hat uns vergewaltigt

Auf Ewig proben wir den Gesang
der uns die Kehlen blutig reißt
Wir entblößen unsere Seelen in Transparenz
doch werden unsere samtweichen Zungen ihre Ohren niemals erfreuen

Aber hältst du stand?
Ich halte stand

Sieh uns, wie wir sterben
ein Feld menschlicher Kruzifixe, verwittert und verblasst
der Himmel hört nichts wenn die Priester wehklagen
und unsere Seelen zerbrechen

Wir fühlen unser Leben
durch unsere Hände rieseln
aber wir halten aus

Schau mir ins Gesicht
schaue Gott in meinen Augen

Wir stehen fest



3. Und der Kuss von Gottes Mund Pt.I

Ich sah einen zerschlissenen Mantel, gezogen über das Gesicht
eine Geste des Abschieds, gegenüber dem Kuss von Gottes Mund



4. Und der Kuss von Gottes Mund Pt.II

Küsse das Bild in eines Fremden Schatulle
Was wurde aus dem Glanz?
Zwölf Schläge fielen
und der schwache Atem
der meine Schönheit anzweifelte

Eine verdorbene Seele klagt
dort, wo die Engel ihren verwelkten Flügeln erlauben
herunterzuhängen, sich zu neigen zum Busen eines Freundes
Küsse mich zärtlich, wilder Gott
meine Lippen sind dumm und sprechen tausend nichtige Worte
O wie süße Mühe
Alles ist dunkel, alles ist schwarz
alles, außer einem hochgewandten Gesicht



5. Renaissance

Und ich sah in die Luft
aber die Brise war nicht kalt
Ich suchte deine Hand
um sie zu halten
Ich lag erwacht
mit Tau auf meiner Stirn
Komm nimm mein Leben
Gott, ich sterbe

Und die Geister des Schlafs
lullen mich ein
Sie peinigten mich
und lobpreisten mein Grab
Ich gab ihnen einen Anteil
damit ich Frieden hätte
aber sie nahmen ihn und zerbrachen ihn
Wo ist meine Hoffnung

Elegant, unsterblich
Alles ist verloren, außer Hoffnung



6. Der Ewige

Verschnaufe
Ein Gesichtsloser jagt nach meiner Seele

Die Luft ist dicht hinter mir
Er folgt, grübelnd, seine Gegenwart schreit nach
meiner Seele und greift sie an
schräge Schatten, die Dunkelheit gewunden und anhaftend
versteckt sich in Ecken und beschwört nur Angst herauf
Gedämpft jedoch bezeugen meine Kinder den Ewigen
Kein Geräusch dringt an meine Ohren, doch mein Geist ist betäubt
durch misstönendes Geschwätz
Er folgt und greift meine Seele an
Er folgt

Gib mir Ruhe
Warum kann ich diesem unnahbaren Verfolger nie entfliehen
Bitte gib mir meinen Frieden

Ein wankender Schatten
Als ich erwache ragt er drohend vor mir auf
berührt doch nie gefasst
Seine Hand stoppt meinen Atem
Ich trauere und meine Augen sind verweint
Ich fühle seine heiligen Tränen auf mir
seine Schluchzer berühren mein Herz
der Gesichtslose sucht mich heim

Vernarbt und doch perfekt und schön
ich sehe das Angesicht [Gottes]
beladen mit all meiner Last
Die Luft ist dicht vor mir
ich kann nicht leugnen
doch kann ich umarmen?



7. Kult der Kreuzigung

Ich werde herumstreifen
Ich werde meine Blüten sammeln
verdorrt und allzu bald vergessen
Sing mit Leidenschaft
sing mit Innbrunst
den Kummer, zu traurig für Gesang

Ich wasche den Sand aus meinen Augen

Ich brauche keine Worte
Ich bin ein Gesicht ohne Merkmale
Verfluche diese unachtsame Torheit
Bin ich nichts? Ein klagender Atemzug, eines Moments Vision
Verfluche diese Toten…

Und Worte drängen sich in meiner wunden Kehle
Ich tauche meine Flügel in deine Pracht
Zeige mir mein wahres Gesicht
Verfluche diese Toten…
Befreie mich von ihrer Kreuzigung

Endlich lag ich auf der Erde
Mücken tanzen durch meinen düsteren Mantel
Endlich lag ich auf der Erde
Der Himmel ist still in abgemühtem Gebet
Alle Dunkelheit zeigt sich mir stolz

Ich wünsche meinem Verstand wieder diesen Frieden
doch Wahnsinn bemüht sich mich zu beruhigen

Winke mich heran, wispre leise
Wann wird die Sonne nicht mehr aufgehen?
dass ich meinen letzten Abschied schreiben kann
gegenüber diesen finsteren bleibenden Schatten



8. Geliebte(r)

Wie oft werde ich dich anschauen
angelockt vom Duft deines Todes
und den wilden Priestern, zu einer erleidenden Seele
die jubelt in erwürgten Gesang

Mein Zorn beruhigt sich zu Bedauern
als sie ihre Gebinde um meine Gliedmaßen knüpfen
Hilf mir den Gestank in meinem Verstand zu verstehen
Warum schmälern sie unser Vision?

Wer kann schmecken mein Blut?
Ich hing, zitternd, mit zerschrammtem Fleisch
Christenheit erhebe dich und bekleide dich
welch köstliche Tränen habe ich für dich vergossen

Geliebte(r), wie oft schaue ich dich an
mit angehaltenem Atem und ungeschütztem Herz?
Wie ein gewiegtes Kind hältst du mich
(mit hysterischer Zuneigung, diesen Verlust zu trösten)

Geliebte(r)
Ihr Anschein von Liebe verflucht deine Schönheit
In der Verblendung durch mein Elend
In deinen dichten schwarzen Augen
sehe ich deinen stummen Kummer

*Anmerkung: Da ich das Lied so verstehe, dass das Wort „Beloved“ sich einmal auf Christus und einmal auf die Christenheit bezieht, dies aber nicht zwingend ist, habe ich „Beloved“ immer als „Geliebte(r)“ stehen lassen.



9. Unsere Flügel brennen

Wir verliebten uns, mit Staub in den Augen
und dem Schmerz getrennter Seelen
Wir senkten unsere Köpfe und erhoben unsere Gesichter
bewegten unsere Körper in Freude
gossen die Salbung des Kummers aus
auf die Lippen eines verschandelten Mannes
Ich trage die Knochen eines entstellten Kindes

Und mit meinem verunreinigtem Atem
spreche ich des alten Mannes Worte
in überzeugender Sprachgewalt
Preise den Staub der verbirgt
dieses unbeweinte Haupt

In Vollendung des Feuers, brennen unsere Flügel
O ruhmreiche Pein
Und die Wege Gottes kreischen verstimmt
Alles ist verloren, außer Hoffnung

In Vollendung des Feuers,
brennen unsere Flügel
zu des Windes Lobgesang
Alles ist verloren, außer Hoffnung



© Stephen Koszudowski, Februar 2010
© VIRGIN BLACK

 

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