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Musik

Interview mit BASEMENT


© Christian SchrödelÖsterreich ist um eine Attraktion reicher. Drei Jahre nach Bandgründung präsentieren BASEMENT, nach einem Demo Ende 2003, heuer ihren ersten Longplayer "Circle Of Pain". Doch kaum ist das Debut erschienen, wird auch schon der nächste Streich geplant. Ein Grund mehr, sich auf das kommende Jahr zu freuen.

Thomas: "Circle Of Pain" ist ein starker Anfang. Ein Fundament. Ziemlich stabil sogar. Ich schätze, darauf kann man bauen ... !

Ja erstmal danke für die Einladung zum Interview und nochmal danke für die Promoarbeit, die du/ihr da so privat macht's für Leute, die ihr gar nicht kennt … hahaha … Ok, na also sehr sehr fein, wenn's dir gefällt, und ja, es war ein schönes Stück Arbeit, das Ding rauszubringen. Mal sehen, ob das Fundament reicht, um mehr zu machen … wir hoffen es jedenfalls …

Thomas: Eigentlich habt ihr als Funk-Rock Band begonnen. Weshalb der Kurswechsel?

Ja, die Funksachen stammen aus der Basement-Urzeit. Als Novi, Conny und meine Geringfügigkeit dazu kamen, änderte sich stetig immer was. Hauptsächlich einfach dadurch, dass die neuen Bandmitglieder mitreden konnten beim Songwriting … Schwierig zu erklären … aber sei froh, dass es so ist … oder? hahaha

Thomas: Wie fast alle Bands probt ihr einen Stock tiefer, also im Keller. Doch bis jetzt ist keiner Combo in den Sinn gekommen, den Bandnamen nach der Übungsgrotte zu benennen ...

Grotte is gut, im Winter frierst du dir den Arsch ab – aber ok … dafür ist der Raum trocken. Und alle glücklich … in Wirklichkeit gab's den Namen einfach schon jahrelang – wir haben ihn anfangs nicht geändert und uns beim Emergenza Wettbewerb damit einen Ruf als gute Live-Band erspielt ,den es galt, nach der CD-Release zu behalten. Überlegungen hat es gegeben zwecks Umbenennung, aber es ist dabei geblieben.

Thomas: Die viel und oft kritisierten Schubladen sind doof, aber sie erleichtern potentieller "Kundschaft" den Zugang ungemein. Bei euch scheint mir das nicht unbedingt sooo einfach zu sein. Eine Metal-Kapelle seid ihr nicht. Art-Rocker auch nicht und Proggies der reinen Lehre erst recht nicht. Wäre die Bezeichnung "melodiöse Prog-Rocker" genehm?

Sehr sogar … ist sogar eine Auszeichnung.!!! Danke vielmals … Und danke … mit deiner Erlaubnis kaufen wir den Begriff von dir und verwenden ihn in unserer Bandbio … hahaha …

Thomas: Nach dem Ausstieg von Conny agierte sie auf "Circle of pain" nur als "Guest musician". Inzwischen sitzt sie aber wieder fest im Sattel, wie man läuten hört. Das ist erstens erfreulich und zweitens lässt dies die Vermutung zu, dass der Keyboardanteil weiter ausgebaut wird!? Könnte aus der (sehr guten) Nebenrolle eine Hauptrolle werden?

Es läutet richtig … sie ist wieder dabei. Und das nicht zu knapp. Die Hauptrolle hat sie sowieso, also keine Angst. Na wir sind sehr froh, dass sie sich entschlossen hat, wieder Basement zu machen, nachdem sie ja doch lange überlegt hat, ob es für sie noch passt. Der Guest-Star-Status war aber auf ihren eigenen Wunsch hin, wir haben das respektiert und sind ihr im nachhinein sehr, sehr dankbar für ihre Arbeit an dem Album.

Thomas: Connys Papa sitzt an der Tretmühle. Kann das gut gehen? Die wissen doch immer alles besser, die Daddys. Weiß ich genau, denn ich bin ja selber einer.

Tut es ja … hahaha … Nein ist kein Problem! Absolut nicht! Kreativdiskussionen gehören dazu zu einer Band und das passiert nicht nur zwischen Vater und Tochter, sondern auch zwischen Vater und Sänger oder umgekehrt … Sowas kann dich als Band auch weiterbringen, wenn du deine Schwächen in Stärken umwandelst.

Thomas: Umgekehrt sind ja ebenfalls Probleme möglich. Meine Tochter spielt Schlagzeug. Also wenn ich je auch nur die Idee äußern würde, in einer Band mit ihr zusammen spielen zu wollen, dann gäbs ein Gelächter bis nächste Ostern ...

Hahahaha, das passt ja … du spielst vielleicht noch Keyboard und wir tauschen mal, hahahaha. Nein, die beiden hatten schon in einer Band vorher miteinander gespielt und offenbar stimmt die Chemie.

Thomas: Ihr habt einen Hauptsongschreiber, gell? In diesem Fall gibt es eine klare Hierarchie ...

Muss dich leider enttäuschen, aber wir arbeiten gemeinsam die Ideen aus, die von den einzelnen Bandmitgliedern kommen. Die Songs entstehen immer als Gemeinschaftsproduktion. Daher keine klare Hierarchie, jedoch sollte etwas nicht passen für einen einzelnen, so wird so lange gebastelt, bis es hinhaut. Also ein Vetorecht gibt es schon … bis zu einem gewissen Grad. Es ist allerdings was anderes, wie diese Ideen entstehen …

Thomas: Wenn jeder seine Ideen verwirklichen will, kann das immer reibungslos funktionieren?

Tja also Songwriting macht im Prinzip jeder für sich zu Hause … kommt mit der Idee an und wir hören uns das an, und dann wird mehr oder weniger daran gebastelt. Du solltest mal den Friedhof an Songs sehen, den wir haben. Da sind wirklich gute Songs dabei, die es aber einfach nicht geschafft haben, jemals auf ein Live Set zu kommen. Obwohl einige davon voll einstudiert sind. Klingt komisch … ist aber so … vielleicht verkaufen wir die Dinger mal … hahaha

Thomas: Den Fotos auf'm Beipackzettel nach scheint ihr mir ein wahres Individualistencamp zu sein. Wie bekommt man derlei unterschiedliche Charaktere unter einen Hut? (Ich mein jetzt nicht den Deckel von Christian ... )

Ist auch so … alleine die vertretenen Altersklassen spiegeln Individualität wieder. Hahaha, wenn ich dem Christian was vom Deckel erzähle, ernte ich garantiert böse Blicke … aber egal … hahaha, ich sehe Manfred schon Beifall klatschen, weil dem gefällt der Deckel überhaupt net, aber so sind wir nun mal … Es ist natürlich nicht immer einfach, alle Interessen und Wünsche zu berücksichtigen und da ist einfach jeder von uns gefragt, sein Ego etwas zurückzunehmen, um für die Band gute Arbeit zu leisten, und dessen sind wir uns alle bewusst. Es ist aber auch vom Kreativprozess her sehr gut zu beobachten, wie die Songs sich entwickeln durch die verschiedensten Typen an Musikern innerhalb der Band. Das Rad neu zu erfinden wäre vermessen, aber es ist schon ein relativ eigenständiger Sound und Stil, der sich da gebildet hat auf Grund der Verschiedenheit der Bandmitglieder. Darauf sind wir ziemlich stolz, um ehrlich zu sein.

Thomas: Eure Texte sind gesellschaftskritisch. Glaubt ihr, mit eurer Musik Impulse für Veränderungen geben zu können?

Puh … eine Frage für den NOVI … der schreibt zu 100 Prozent alle Texte für Basement. Ist nebenbei Schriftsteller und hat eine Phantasie, die ist gigantisch … siehe seine Kurzgeschichten …
Ok, zu den Texten … Also ich weiß schon, wovon ich da singe, aber es ist nicht so, dass ich jetzt eine Message rüberbringen muss mit aller Gewalt. Es zählt die Musik als Transportmittel für die Texte und bei gewissen Songs ist das genau umgekehrt. Genauso verhält sich das beim Zuhörer … dem einen sind die Texte vollkommen egal, der andere liest mit. Wichtig ist, was der einzelne daraus ziehen kann … eine Message aus den Texten … wunderbar für ihn … der andere hängt wieder an der Musik … auch toll ... ich würde meinen, beides wäre als Erfolg zu werten. Es muß berühren … wie auch immer, und das zählt.

Thomas: Kann oder sollte Musik überhaupt eine derartige Funktion bzw. Macht haben?

Also es ist ja so, dass gewisse Musikrichtungen erst durch Einfluss Politik oder Establishment – Jugendkultur und Rebellion entstanden sind und uns musikalische Dokumente jenes Zeitgeistes liefern, der eben vorherrschte. Ich finde das schon ok so. Jedoch ist eben Missbrauch genauso verwerflich wie die Hitparadenkacke, die jeden Tag auf uns abgelassen wird. Hab unlängst die Gruppe Banaroo gehört – wer kennt das … Hand hoch …. – Furchtbar … da gehts nur lalala – Party, gaga … lalala Party hurra … Kommt mir vor wie Teletubbies auf schweren Drogen – Kindesverblödung und Menschenverdummung … auf einmal … danke NEIN!

Thomas: Ihr prangert an, aber ihr geht nicht mit der Brechstange zu Werke ...

So soll es ja sein … Aufdecken … Aufzeigen … aber keine Gewalt … die würde ja nur wieder zu Gewalt führen. So ist's auch mit den Songtexten – sie sollen ja zum nachdenken anregen und nicht zu Mord und Totschlag.

Thomas: Der Titeltrack stellt fast verzweifelte Fragen, aber ihr sucht dennoch den "peaceful way"!

Tun wir? … kurz nachlesen … ja tun wir … hahahaha, na eben wieder … denk nach und finde heraus, ob es für dich ok ist, wie du lebst.

Thomas: "Beware of man" haut in die gleiche Kerbe. Gibt es überhaupt noch eine Zukunft für unsere Kinder?

Ganz genau … kritisch … anprangernd und fragend zugleich. Zukunft ist immer das, was jeder daraus macht. Nur denke ich, dass es gesellschaftlich solche Veränderungen gibt oder geben wird … zumindest ist es schon absehbar, dass es immer schwieriger wird für unsere Nachkommen. Bin jetzt selber in einem Alter, in dem andere schon Väter sind oder Familie haben. Familie und Zusammenhalt ist besonders wichtig für Kinder und deren Werdegang. Kann nur von mir selber sagen, wie wichtig es war, in einer intakten Familie aufzuwachsen. Das fällt leider zunehmend weg und man sieht ja, was dabei rauskommt, ohne jetzt näher darauf eingehen zu wollen.

Thomas: Welche Dinge würdet ihr sofort unternehmen, wenn es in eurer Macht stünde. Den USA das Licht ausdrehen oder in Afrika ein Apfelbäumchen pflanzen vielleicht ... ?

Gute Frage: Alle Hebel in Bewegung setzen, dass die Schere zwischen Arm und Reich nicht immer größer wird sondern kleiner. Damit würden sich dann auch viele andere Probleme lösen.

Thomas: Die Spatzen pfeifen es von den Dächern - es stehen weitere Veränderungen auf dem Programm von BASEMENT. Der Sound sei (noch) perfekter und (noch) fetter geworden und habe sich quasi selbst überholt. Wie dürfen wir uns das vorstellen?

So ist es und wir proben wie die Wahnsinnigen, um einerseits besser zu werden auf der technischen Seite, und natürlich auch beim Arrangieren der neuen Songs. Der Sound ist auf jeden Fall dicker geworden und wir setzen auch erstmals auf tiefer gestimmte Gitarren sowie etwas ausgefallenere Keyboard und Synthiesounds, was die vorher angesprochene Hauptrolle von Conny wieder voll ausfüllt. Vor allem hat sie auch mehr zu tun, da ich zunehmend die Gitarre weglasse und mich mehr auf das singen konzentriere. Manfred übernimmt jetzt große Teile der Parts, die wir uns früher geteilt haben. Es war so, dass wir ein typisches 2-Gitarren Gespann waren und einen Sänger vorne hatten. Das hat sich verändert und einige der Songs auf “Circle of Pain” sind noch aus der Zeit.

Thomas: Und der nächste Longplayer ist bereits 2007 geplant? Da ist ja wohl mit Winterschlaf nicht viel drin, oder was? Gibt es schon neue Tracks? Ideen für den Namen des neuen Machwerks vielleicht ... ?

Was ist Winterschlaf … hehe … Nein nix da … die 2 Wochen über Weihnachten wird wohl Sendepause sein, aber dann gehts wieder voll weiter. Songs schreiben … ausarbeiten, einstudieren, proben … dazwischen hoffentlich einige Konzerte spielen … ist ja nicht so einfach welche zu bekommen in good old Austria … Lasst euch einfach überraschen bezüglich der neuen Songs ... möchte da noch nicht zu viel verraten. So viel sei aber gesagt, ein paar der neuen Sachen probieren wir bei unserem nächsten Konzert aus (16. Dezember 06 Planet Music Wien – NO SILENT NIGHT/ Co-Headliner vor DEADSOUL TRIBE).

Thomas: Ihr habt mit ARENA gespielt? Gott gütiger! Wann, wo und vor allem WIE war das?

19.September 2005 im Planet Music … Und das war mein Live-Debut als Sänger … Kannst dir vorstellen, wie nervös das Ganze abgelaufen ist, und zwar für die ganze Band. Wir hatten davor vielleicht 6 Proben, um das Ganze neu einzustudieren. War ganz lustig … vor allem für mich, und es ist Gott sei Dank alles gut gegangen. Das Wie … ja war seltsam … die Herrschaften haben wir kaum zu Gesicht bekommen hinter der Bühne – was aber jetzt nicht negativ zu bewerten wäre. Der Auftritt selber war etwas zäh für meinen Geschmack.

Thomas: Welche musikalischen Wege wollt ihr künftig beschreiten? Lasst ihr das einfach auf euch zukommen oder gibt es einen Plan?

Naja also, nachdem wir doch eher planen für das nächste Jahr, sieht es danach aus, als ob wir uns jetzt mal über den Winter auf Songwriting und Proben fokussieren, eventuell aber kleinere Konzerte spielen, um eben immer wieder neue Songs live anzutesten. Tja … und eben am neuen Album arbeiten. Momentan ist's so, dass wir unser Merchandise auf unser Album aufbauen und erweitern. In Kürze gibts T-Shirts, Sticker, Poster usw… was man halt so braucht zum Glück.

Thomas: Wenn es nach mir ginge, würde ich die progressiven Anteile hochfahren. Ich glaube, die Leute wollen einfach mehr Musik als noch mehr Gebolze!

Guter Ansatz! Die Songs möchten wir aber so hörbar wie nur möglich machen. Also mir gefallen z.B. ARENA schon recht gut, vor allem die älteren Aufnahmen wie z.B. Pride, aber live war es verdammt anstrengend. Irgendwo ist dann die Grenze erreicht wo man sagen muss, bitte, ok, ihr könnt spielen, aber bitte nicht 100 Noten in einem Takt, was jetzt eher wieder auf Dragonforce zutrifft. Das geht 30 Min. locker rein … dann wirds so mühsam … obwohl technisch perfekt, aber ja, gehet hin und sehet selbst … amen … hahaha
Wir haben auch bewusst darauf geachtet, nicht alle Songs auf über 6 Minuten anschwellen zu lassen, um quasi auf den Punkt zu spielen. Das ist vor allem in punkto Hörbarkeit und evt. sogar Radiotauglichkeit ganz wichtig. Nach diversen Unterhaltungen mit Redakteuren von lokalen Radiosendern, die auch ganz ganz ausgefallene Sachen spielen, war die Länge der Songs ein absolutes Kriterium, um überhaupt in eine Playlist zu kommen. Klingt alles verdammt kommerzig, aber es ist leider so, dass du sonst keine Chance hast. Wird wohl darauf hinauslaufen, dass es von gewissen Songs Radioedits geben wird und auf dem Album die volle Länge, aber mal sehen wie alles kommt.


Thomas: Weihnachten steht vor der Tür. Würde ich gerne abschaffen, aber mit drei Kinderchen ist das so eine Sache. Das kann man ihnen einfach nicht antun, oder?

Nein … für Kinder ist's das schönste Fest im Jahr … für die Eltern der blanke Horror … hahaha, aber im Endeffekt gehts doch um den Sinn der Sache … nämlich Freude bereiten … warum also nicht … Augen zu und durch, Thomas …

Thomas: Ich würde das Leben gerne unter Naturschutz stellen, die Erde zur atomwaffenfreien Zone erklären und das Tragen von Push-up-BHs unter Strafe stellen. Niemand soll mehr vortäuschen können, was gar nicht Sache ist! Was habt ihr für fromme Wünsche anlässlich der großen Geburtstagsparty am 24.12.?

Mit anderen Worten … Kampf der Mogelpackung … hahahaha … Silikonfreie Zonen … Kurzparkzonen mit Parkdauer 1 Jahr und so … hahaha. Ok … also stinkreich werden und berühmt wär auch net schlecht … eine Villa, 3 Autos und ein Boot, wenn du mich so fragst … nur fromm ist da kein Wunsch … na Spaß beiseite, es sind ja ganz andere Sachen, die zählen … wie dass wir alle gesund bleiben und so. Als Band wärs toll, wenn wir uns vor allem im benachbarten Ausland und da vor allem in Deutschland als Live-Act etablieren könnten. Ziel ist es und somit auch Wunsch, auf größeren Festivals mal mit auf dem Line-Up zu stehen, um dort etwas internationalere Luft zu schnuppern. Das wär schon eine sehr sehr feine Sache … außerdem ein Sponsor für unsere 2. CD – sprich Label/Plattenfirma, die bereit wäre, in uns zu investieren.

© Christian SchrödelThomas: Viel Erfolg für die Zukunft und lieben Dank für das Interview. Das letzte Wort gehört euch ...

Herzlichen Dank an dich/euch für die Möglichkeit, uns präsentieren zu dürfen. Es ist nicht unbedingt einfach für Österreicher, aus der Alpenrepublik rauszukommen. An dieser Stelle an alle, die das eben lesen bzw. gelesen haben … das ist jetzt definitiv das Ende, und ihr habt es überstanden. Ein Danke an alle, die www.basement.at.tt besuchen, sich eintragen oder gar eine CD bestellen, sprich, sich für uns weiter interessieren. Frohe Weihnachten … ein glückliches neues Jahr an alle Fans, Freunde und Bekannte und alle, die es noch werden wollen.  BERNIE + BASEMENT


Thomas Lawall - Dezember 2006
© TOM UND MARYS WEBZINE

 

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