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CD-Review

D.A.D. "Scare Yourself" (2006)

Hard Rock


Album Nummer neun ist für mich das erste! Seit zwei Jahrzehnten gibts die Herrschaften schon, aber mir sagt ja keiner was! Von der Vorgeschichte weiß ich also nix. Kein Problem, denn "Scare Yourself" zündet bei mir sofort, und das ist ja wohl die Hauptsache.

Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal so eine coole Scheibe gehört habe. Die Kerls haben definitiv Staub gefressen! D.A.D. präsentieren einen lässigen Road-Movie-Rock, der so ganz und gar nicht in die Gegenwart passt. Diese Platte ist eine verdammte Zeitmaschine. Tja, damals sind wir noch im rosa Cabrio, vollbeladen mit schlampigen Minirock-Tussen, mal eben irgendwohin getuckert, um die Sonne zu putzen, gell?

Mal erinnern die Dänen an (die alten) AC/DC, dann wieder an AEROSMITH, oder einfach an gar niemand. Den Punk lassen sie mitunter auch ganz schön raushängen und genau diese Mischung macht die Platte mehr als brisant. Das Teil rockt einfach wie die Sau - Durchhänger gibt es keine. Es ist schon eine verdammte Leistung, sich im verdammten neunten Album noch derart verdammt frisch und unverbraucht anzuhören!

Verdammt (5. Wiederholung), ist das ein geiles Teil!

Fazit: Lässig! Schmeckt nach Bier, riecht nach Zeltlager (... in Skandinavia) und rockt ohne Ecken!

 

Bewertung 10/12

Thomas Lawall - August 2006

 

 

Tracklist:  

01. Lawrence Of Suburbia
02. A Good Day (To Give It Up)
03. Scare Yourself
04. No Hero
05. Ney Now
06. Camping In Scandinavia
07. Unexplained
08. Liddle Addict
09. Dirty Fairytale
10. Allright
11. Last Chance To Change
12. You Filled My Head (Bonus Track)

Line-Up:

Jesper Binzer: Vocals, guitar

Jacob Binzer: Guitars, keyboards, backing vocals

Stig Pedersen: Bass, backing vocals

Laust Sonne: Drums, percussion, backing vocals

 

 

 

 

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