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Wie ich auf die verrückte Idee gekommen bin, mich von meiner Freundin Ina überreden zu lassen, diese Geschichte aufzuschreiben - aber egal, jetzt ist es, wie es ist - oder?
von Detlef Guhl
28 Seiten © 2026 Copyright by Detlef Guhl Verlag: Detlef Guhl, Berlin
Damit eins gleich klar ist: Diese Rezension ist eine Sonderausgabe. Die gibt es gar nicht. Gleichwohl bringt mich diese Einleitung jetzt etwas aus dem Konzept, denn ich wollte eigentlich ganz anders anfangen, wie ich meinen Aufzeichnungen entnehme. Mist. Na gut, dann nochmal von vorne:
Es gibt Bücher, die gibt's gar nicht. Trotzdem war es schon immer mein Wunsch, irgendwann einmal ein solches zu lesen. Wie sollte man es aber bewerkstelligen, etwas zu lesen, das es gar nicht gibt? Das ist ja schwieriger als eine Quantenverschränkung.
Der Berliner Künstler und Schriftsteller Detlef Guhl hat mich nun aus dem Dilemma einer schier sinnlos erscheinenden Erwartungshaltung befreit, quantenbeschränkt wie ich war. Er schaffte das vermeintlich Unmögliche, indem er ein Buch herausbrachte, welches sich nicht nur seiner Existenz nicht sicher ist, sondern jene sogar ausdrücklich infrage stellt.
Man darf also feststellend festhalten, dass dieses Werk nicht nur nicht existiert, sondern auch noch eine Sonderausgabe ist. Das hat bislang noch niemand geschafft!
Damit ergibt sich zwangsläufig die Frage, um was es in einer solchen Schrift wohl gehen mag. Dies führt den Rezensenten allerdings an die Grenzen seiner Zuständigkeit. Zudem lauert an allen Ecken und Enden die Spoilerpolizei. Man darf nicht und soll ja nicht und überhaupt.
Zusammenfassend könnte man formulieren, dass in der Geschichte ziemlich viel in die Hose geht. Sehr wohl aber nicht alles. Doch ob man stattdessen etwas heraushängen lassen sollte, erfordert die eine oder andere Abwägung diesbezüglicher Notwendigkeiten.
Dies wiederum führt, wenn auch unter Umwegen, zur Andeutung der Fragestellung einer gewissen Zahnärztin und ihrem, in einem "zutiefst betrübten" Zustand geäußerten, Wunsch. Welcher, wird nicht verraten.
In diesem Zusammenhang sei zumindest noch etwas inhaltliches angedeutet. Wünsche gehen mitunter nicht in Erfüllung. Das Leben wäre aber nicht lebenswert, wenn sich nicht plötzlich alternative Wege, wie durch Zauberhand, öffnen würden. Dann sind wieder alle glücklich. Warum? Das erzählt dieses Buch, dessen Titel oben nachzulesen ist. Es ist ein weiteres Kleinod, aus der Feder Detlef Guhls, in der unübersichtlichen Welt der Literatur, übrigens in Umfang und formaler Gestaltung an seine heute schon legendäre "Heftbuchheft-Reihe" angelehnt.
Und die Moral von der Geschicht: Was nicht geht, geht halt anders. Und wie!
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