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Literatur

Elmedin und der Zaubertukan

von Bernadette Grohmann-Németh


164 Seiten
2. erweiterte Auflage November 2013
©April 2013 by Bernadette Grohmann-Németh
©Illustrationen: Elisabeth Németh-Láng
Dortmund-Verlag.de
www.dortmund-verlag.de
ISBN 978-3-943262-58-2



Nachtrag:

Die zweite Auflage eines der schönsten Kinderbücher, die ich kenne, kommt mit grundlegenden Änderungen auf den Markt. Dies gibt mir erfreulicherweise die Gelegenheit, noch einmal auf das Buch hinzuweisen bzw. die erste Rezension zu ergänzen.

Inhaltliche Änderungen, was die Grundidee des Buches betrifft, gibt es nicht, jedoch wurden einzelne Textpassagen erweitert, insbesondere das Kapitel 11 "Rico in der Röhre", welches um fast 5 Seiten ergänzt wurde. Sofort fällt die andere Schriftart auf, was durchaus von zwei Seiten zu betrachten ist. Einerseits hatte die im ersten Band benutzte Schreibschift das wesentlich schönere Schriftbild, doch die serifenlose Linear-Antiqua ist einfach besser zu lesen. Insbesondere jüngere Leser dürfen sich zudem über einen größeren Schriftgrad freuen.




Dadurch gewinnt das Buch im Umfang an 36 Seiten, was zunächst gar nicht auffällt, wenn man die beiden Bücher rein äußerlich vergleicht.




 
Die entscheidende Änderung sind die Illustrationen von Elisabeth Németh-Láng. Die Mutter der Autorin bereichert die Geschichte um den Zaubertukan nicht unwesentlich. Jetzt haben die Hauptfiguren ein Gesicht, was allerdings nicht bedeutet, dass die Autorin sie nicht bildhaft beschrieben hätte!

Die bezaubernden Bleistiftzeichnungen sind vielmehr eine Bereicherung der Geschichte und genau das, was Kinder sehen wollen. Ihre Phantasie reicht im Allgemeinen aus, um sich die tollsten Welten und Szenarien vorzustellen, aber durch solch einfühlsame Zeichnungen werden die Kinder geradezu in die Ereignisse hineingezogen, was mir auch der jüngste "Testleser" in unserer Familie (10 J.) bestätigt hat.

Wer das ambitionierte Kinderbuch noch nicht besitzt, sollte jetzt zugreifen (zumal sich der Verkaufspreis nicht geändert hat). Alle Eltern (insbesondere die von kranken Kindern), Krankenhausbibliotheken und behandelnde Ärzte sowieso. Auf geht´s - "Erbsenbrei, ich zähl' bis drei"!

 

Thomas Lawall - Januar 2014

 

 

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