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Kunsthandwerk

Weihnachtliche Stickerei
Bilder und Decken mit Kreuzstich

Es war einmal eine Zeit, wo der Fernseher bei uns (fast) nur eine dekorative Funktion hatte. Damals gab es auch noch keine (bezahlbaren) Computer. Weib und Mann hatten also viel Zeit am Abend, was auch eifrig genutzt wurde...! Nun kann man aber nicht jeden Abend die Puppen tanzen lassen, sondern muss hin und wieder etwas Vernüftiges machen. Ein Buch lesen zum Beispiel... oder sich mit Handarbeiten beschäftigen.

Irgendwie haben mir so alte Kreuzstich-Arbeiten schon immer gefallen, aber erst so ungefähr ab dem 30sten Lebensjahr gab ich das auch zu! Ich begann nach Vorlagen zu suchen und mich in Handarbeitsläden herumzutreiben. Bald hatte ich die notwendige Ausrüstung zusammen und legte los (s.a. "Kreuzstich versus Ohrensausen").

Da ich ungern halbe Sachen mache, wählte ich gleich die schwierigsten Vorlagen aus. Für einige Bilder und Decken waren selbst in Spezialläden die entsprechenden Garne bzw. Farben nicht zu bekommen. Deshalb musste ich improvisieren und manche Farben einfach durch andere ersetzen. Ich verwendete stets einen engmaschigen Stoff als Grundlage, weil die Motive dann einfach "schärfer" werden. Leider heißt das auch mehr Arbeit, denn die kleinen Kreuze verpeilen einem irgendwann die Optik.

Ich weiß nicht, ob ich mich noch einmal hinsetzen würde, um so etwas zu machen. Jedenfalls bin ich heute froh, die Sachen zu haben, weil sie mich an gemütlichere Zeiten erinnern...

 

Thomas Lawall – Dezember 2005

 

 

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