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Küche

Pflaumenmarmelade (aus tiefgekühlten Früchten)

Wobei ich nicht genau weiß, ob es nun Pflaumen oder Zwetschgen sind bzw. waren, die ich da Mitte Juni verarbeitet habe!? Noch was: Die Konfitürenverordnung von 1982 interessiert mich wenig, denn ich mag das Wort Konfitüre einfach nicht! Der Verordnung nach soll der Begriff Marmelade ausschließlich allen Zitrusfrüchten vorbehalten sein. Jedes andere Obst wird zu Konfitüre verarbeitet. Erstens Blödsinn, zweitens mir wurscht! Alles was kein Gelee ist (also aus Fruchtsaft hergestellt), heißt bei mir Marmelade!! Ende!!!

Nun, was ist DAS schon wieder für ein Blödsinn? Pflaumenmarmelade im Juni eingekocht? Da gibt's doch noch gar keine!? Ganz einfach, denn dieses Jahr tragen unsere Bäume nicht, und da ich das selbstverständlich schon letztes Jahr vorausgesehen habe, hatte ich vorsichtshalber vier Kilo im Gefrierschrank gebunkert. Außerdem wird dieser immer im Juni abgetaut, so dass die übrig gebliebenen oder gar fast vergessenen Restbestände (wie eben diese Pflaumen/Zwetschgen) schleunigst verarbeitet bzw. gegessen werden müssen.

Übrigens: Ich find's eh ganz praktisch, im Sommer/Herbst div. Früchte einzufrieren, denn wer hat schon die Zeit, alles auf einmal einzumachen oder zu -kochen. Lieber die Massen tiefgekühlt zwischenlagern und dann im Winter oder Frühjahr in aller Ruhe verarbeiten.


Das Rezept:

Die Früchte über Nacht auftauen. Morgens erhitzen und langsam aufkochen. Durch ein Sieb passieren und einige Stunden abkühlen lassen. 1000g Zucker pro 1 kg Früchte zugeben und wiederum langsam aufkochen.
Sprudelnd 3-4 Minuten kochen lassen und umgehend in Gläser abfüllen.

Tipps: Sämtliche Gläser werden vor dem Einmachen natürlich gespült, ich gehe aber Nummer sicher und koche dieselben in Muttis altem Einmachtopf nochmals aus! Diese Methode ist zwar aufwendig, aber nur so erziele ich ein 100%iges Ergebnis. Selten, dass einmal ein Glas schlecht wird!
Ich verwende übrigens ausschließlich Gläser mit Schraubdeckel. Jeder, der behauptet (insbesondere eine gewisse Firma), man müsse (schweineteure) Einmachgläser verwenden, erzählt nicht die Wahrheit, denn mit den Schraubgläsern bzw. den Twist-Off-Deckeln gibt es keinerlei Probleme! Weshalb auch, denn im Handel werden sie schließlich millionenfach verwendet! Und es ist schon ungeheuer, wenn bestimmte Einmachgläser leer mehr kosten, als die genannten Gläser MIT Inhalt!!! Einziger Nachteil ist die Haltbarkeit der Deckel. Manche halten ewig, andere überleben nur ca. 4-5 Einkochvorgänge. Es empfiehlt sich also, einen größeren Vorrat an Deckeln anzulegen.




Thomas Lawall - Juli 2005

 

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