NetZähler

 

Küche

Geschnetzeltes Schweinefilet

Leider finde ich das Original-Rezept nicht mehr ... deshalb brutzel ich es seit Ewigkeiten (in etwa) aus dem Gedächtnis raus.

Zutaten:

1 Schweinefilet (ca. 500 g)
1 große Dose Erbsen
1 kleine Dose Champignons
3/8 ltr. Wasser
2 Päckch. Rahmsoße
3 Essl. saure Sahne (oder Schmand)
2 Essl. Sherry

Das Schweinefilet in Scheiben schnippeln und in einer Pfanne kräftig anbraten. Würzen mit Salz und Pfeffer (üblicherweise), ich nehm dazu gern, wie überhaupt bei Fleisch, die Würzmischungen Nr. 1 und 3 des Herstellers mit der gelb-roten Verpackung. ;-)
Mit dem Wasser aufgießen und Rahmsoße einrühren, abgetropfte Erbsen und Champignons dazugeben. Abschließend den Sherry und die saure Sahne unterrühren und das Ganze noch ein Viertelstündchen vor sich hinziehen lassen. Fertig!
Alternativ zum Schweinefilet kann man auch Putenbrust verwenden.
Als Beilage passen Rösti-Ecken, Bratkartoffeln ... aber auch ...


Semmelknödel

Hierzu gleich 2 Rezepte.

Das Erste stammt von Inggasche (aus unserem Forum) bzw. deren Großtante aus Wien:

Für ca. 6 Knödel:

6 Brötchen vom Vortag
1/2 Liter Milch
Pfeffer, Salz, Muskat
Gemüsebrühe (nach Anleitung)
3 Bund Petersilie
1 TL Backpulver
Mehl (nach Gefühl)
2 Eier

Die Brötchen schneidet man in kleine Würfel (ich teile sie immer noch mal quer durch und würfele sie dann), die gewürfelten Brötchen nun am besten in eine große Schüssel geben, dann salzen, pfeffern, Muskat drüber, die kleingehackte Petersilie dazu und nun die erwärmte Milch sowie die Gemüsebrühe darüber geben, das ganze ca. 20 Minuten ziehen lassen. Danach kommen die zwei Eier dazu sowie das Backpulver. Ich schmecke an dieser Stelle den Teig ab wegen der Würze. Und nun schön durchkneten und immer etwas Mehl dazu geben. So lange Mehl dazu geben, bis man einen Knödel formen kann. (Nicht zu viel Mehl, sonst werden sie zu trocken). Man nehme nun einen großen Topf und lässt das Wasser aufkochen. Die Knödel gibt man nun hinein und lässt sie ca. 20 Minuten köcheln. Guden Appo!

Ich gestehe zu meiner Schande, dass mir dieses Rezept aufgrund der Milchmenge etwas suspekt war, und ich deshalb auf das Rezept in meinem Bayerischen Kochbuch zurückgegriffen habe:

10 geschnittene Semmeln (Brötchen) - die gibt es so (geschnitten) in Bayern in jedem gut sortierten Geschäft fertig zum Kaufen :)
Salz, Pfeffer, Muskat
1 großer Bund Petersilie
3/8 ltr. Milch
2-3 Eier
Mehl zum Binden

Die geschnittenen Semmeln/Brötchen in eine große Schüssel geben, salzen, pfeffern, mit Muskat würzen (ich geb immer noch ne Prise Fondor und Gemüsepulver dazu), die gehackte Petersilie drüberstreuen und mit der heißen (aber nicht kochenden) Milch übergießen. Zugedeckt rd. eine Viertelstunde ziehen lassen. Nun werden die Eier erstmal locker untergehoben, bevor die ganze Masse zusammengeknetet wird. Immer wieder mit Mehl bestäuben und unterarbeiten, bis der Teig weder zu fest noch zu nass ist. Ist er zu nass, kann es passieren, dass man anschließend keine Knödel bekommt, sondern eine Semmelsuppe (da alles auseinanderfällt) hat. Die Konsistenz ist absolute Gefühlssache, die sich jeder selbst aneignen muss ... leider. Wenn der Teig die richtige Beschaffenheit hat, ca. 10 - 12 Knödel formen und in einen großen Topf mit kochendem Salzwasser geben. Ca. 20 Minuten ziehen lassen.




Mary und Inggasche, Oktober 2008
Foto: Mary

 

 

Für Fragen, Kritik und Anregungen steht unser Forum zur Verfügung

Home News Literatur Gedichte Kunst Philosophie Schräg Musik Film Garten Küche Gästebuch Forum Links Impressum