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Gedichte




Winterschlaf

(Ch. W. /03. Nov. 2000)


Herbst-Bäume gleichen Kindern.
 
Die Weiden haben schon
das Sommerkleid abgeworfen,
während die Buchen noch
mit rot-gelbem Lide zucken
und der junge Apfelbaum
sich weigert, einzuschlafen.
Auch das Maisfeld
steht tot und blass
und wartet auf den Drescher.
 
Des Sommers Mühen sind vollbracht,
das Blühen, Wachsen, Früchte tragen
ist vollendet.
 
Die Landschaft gähnt
und blinzelt
vor den letzten Sonnenstrahlen.
 
Nur nackte Erde
schläft nicht gut
ohne grüne Decke.
Und die Winterträume
nahen schon.








 

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